Ein interaktives Schaufenster für die Schwyzer Fasnacht
Ein Klopfen am Schaufenster setzt Blätz und Domino in Bewegung. Die Installation verbindet Mechanik, Sensorik, Licht, Sound und eine eigene Python-Steuerung zu einem Erlebnis für Passantinnen und Passanten.
Ein Schaufenster kann eine Szene zeigen und zugleich auf Menschen im Vorbeigehen reagieren. Für diese interaktive Installation haben wir zwei Schwyzer Fasnachtsfiguren mit Mechanik, Sensorik, Licht, Sound und einer eigenen Steuerung verbunden. Das Klopfen an der Scheibe wird zum Auftakt einer inszenierten Bewegung.

Das Schaufenster als Teil der Interaktion
Die Installation bezieht den Raum vor dem Fenster in den Ablauf ein. Ein Vibrationssensor nimmt das Klopfen an der Scheibe auf und startet die vorbereitete Szene. Licht, Sound und die Bewegungen der Figuren greifen dabei ineinander.
Passantinnen und Passanten erleben dadurch unmittelbar, wie ihre Handlung eine Reaktion im Schaufenster auslöst. Die Figuren werden vom Ausstellungsobjekt zu einem Gegenüber.
Mechanik für die Figuren entwickeln
Die Figuren entstanden aus Stokys-Bauteilen, Holzkonstruktionen und modellierten Partien. Servo-Motoren bewegen Arme, Köpfe und Oberkörper. Für das Aufrichten der Torsi wurden mehrere Motoren miteinander abgestimmt, damit die Bewegung über mehrere Punkte getragen wird.

Bewegung, Licht und Sound verbinden
Ein Raspberry Pi übernimmt die Steuerung der Installation. Über Servo-Controller, Relais und Sensoren verbindet er die einzelnen Komponenten miteinander. Die Python-Steuerung startet nach dem Sensorsignal die Bewegungs-, Licht- und Soundabläufe.
Die technische Struktur ordnet den einzelnen Elementen eindeutige Aufgaben zu: Der Sensor erkennt das Klopfen, die Steuerung ruft die Szene auf und die Mechanik setzt sie sichtbar um.

Aus vielen Komponenten wird eine Szene
Handwerkliche Konstruktion und individuelle Programmierung bilden in dieser Installation eine gemeinsame Wirkung. Mechanik, Licht und Sound geben den Figuren eine sicht- und hörbare Reaktion auf das Klopfen am Fenster.
So entsteht im Schaufenster eine kleine Bühne, die den Fasnachtsfiguren Blätz und Domino einen direkten Bezug zu ihrem Publikum gibt.

Ergebnis
Ein Schaufenster, das auf sein Publikum reagiert
Die Installation verbindet Sensorik, Steuerung und mechanisch bewegte Figuren zu einer unmittelbaren Begegnung im öffentlichen Raum. Das Klopfen an der Scheibe wird zum Auslöser einer gemeinsamen Szene.
Klopfen erkennen
Ein Vibrationssensor nimmt die Interaktion an der Scheibe auf und startet die vorbereitete Abfolge.
Ablauf steuern
Der Raspberry Pi koordiniert Bewegungen, Licht und Sound über die angeschlossenen Komponenten.
Figuren bewegen
Servo-Motoren geben Blätz und Domino eine sichtbare Reaktion auf ihr Publikum.